CVP Lachen für Abtrennung Projekt Tiefgarage

Dass der Lachner Gemeinderat die Projektierung einer neuen Dreifachturnhalle mit der Erstellung einer Tiefgarage verknüpft, stösst bei der CVP Lachen auf kein Verständnis. Sie will einen Antrag, die beiden Geschäfte aufzutrennen, unterstützen.

Der Vorstand der CVP Lachen hat sich eingehend mit den Geschäften der Gemeinde-versammlung befasst. Dabei warf die Besprechung der Rechnung 2020 kaum Fragen auf. Säckelmeister Roland Eberhard stellte die wichtigen Erkenntnisse vor und erläuterte einzelne Positionen. Weit mehr zu reden gab dagegen der geplante Kredit von 2 Millionen Franken für die Projektierung eines Neubaus einer Dreifachturnhalle mit Mehrzwecknutzung, die ebenfalls die Planung einer unterirdischen Parkierungsanlage auf dem Seeplatz einschliesst. Auch die CVP ist der Ansicht, dass der Bedarf einer Mehrzweckanlage ausgewiesen ist. Sie unterstützt deshalb dieses Anliegen. Kaum nachvollziehbar ist allerdings die Höhe der dafür erwarteten Kosten. Der Gemeinderat geht von 31 Millionen (!) Franken aus, ungefähr der Betrag, wie er für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Seefeld investiert wurde. Die CVP erwartet vom Gemeinderat, dass er sich vor der Auftragserteilung nochmals eingehend mit der Kostenfrage auseinandersetzt.

Dass der Gemeinderat die Planung der Tiefgarage auf dem Seeplatz mit der Mehrzweckanlage verknüpft, erachtet die CVP primär als taktisches Manöver. Sie hat den Sinn einer solchen Anlage seit Jahren immer wieder in Frage gestellt. So sind die Kosten im Vergleich mit anderen Standorten unverhältnismässig hoch, der Bau dürfte mit grossen, noch nicht absehbaren Risiken behaftet sein, und vor allem ist die Verkehrsführung über längere Strecken durch verkehrsbe-ruhigte Zonen höchst fragwürdig. Die CVP hat sich seit Jahren stark dafür gemacht, alternative Standorte entlang der Kernzone zu prüfen, insbesondere beim alten EW am Winkelweg. Die Lachner Bürgerinnen und Bürger haben nicht zuletzt bei der Abstimmung über die Projektidee klar zum Ausdruck gebracht, dass sie einer Tiefgarage auf dem Seeplatz nichts abgewinnen können. Weshalb der Gemeinderat trotzdem an der Idee festhält, ist nicht nachvollziehbar. Das in der Gemeindebroschüre skizzierte Verkehrkonzept überzeugt nicht!

CVP unterstützt Anträge von Adelbert Stähli

In den letzten Tagen hat Adelbert Stähli deutlich gemacht, dass er an der Gemeindeversammlung zwei Anträge stellen will. Einerseits fordert er die Auftrennung der beiden Projektbereiche, und zum zweiten beantragt er einen zusätzlichen Projektierungskredit, um auf dem Areal des alten EW am Winkelweg ein Projekt für eine oberirdische Parkausvariante ausarbeiten zu können. Damit soll verhindert werden, dass wegen der Ablehnung die Tiefgarage das Gesamtbauprojekt (inklusive den geplanten Schulanlagen des Bezirks) blockiert wird.

Der CVP-Vorstand hat sich von Adelbert Stähli eingehend über seine Beweggründe informieren lassen und diese kontrovers diskutiert. Er ist klar zum Schluss gekommen, dass seine Argumente gegen den geplanten Bau einer Tiefgarage auf dem Seeplatz stichhaltig sind und überzeugen. Die CVP wird deshalb die beiden Anträge unterstützen.

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