CVP Lachen unterstützt Gemeinderat

Der Vorstand der CVP Lachen hat sich von Säckelmeister Roland Eberhard eingehend über die aktuelle Entwicklung der Finanzen der Gemeinde informieren lassen. Die Rechnung 2020 dürfte zwar rund 0,5 Mio. Franken besser als vor einem Jahr budgetiert abschliessen. Trotzdem verbleibt voraussichtlich ein Minus von rund 4,5 Mio. Franken, das durch das Eigenkapital gedeckt ist. Dieses dürfte per Ende Jahr auf gut 13,4 Mio. Franken abnehmen. Gemäss Eberhard weist die Gemeinde nach wie vor einen soliden Haushalt aus, allerdings ist die Schuldenlast nach den grossen Investitionen der letzten Jahre – insbesondere Kernumfahrung und –erneuerung, Erweiterung Schulhaus Seefeld – im Verhältnis zu anderen Gemeinden relativ hoch.

Angesichts der sehr schwierig abzuschätzenden Auswirkungen der Corona-Massnahmen war die Ausarbeitung des Budgets 2021 nicht einfach. Zusätzlich erschwert wird die Planung durch die Umstellung auf das neue Rechnungsmodell HRM2, die 2021 vollzogen werden muss. Für den Gemeinderat stand bei der Budgetierung im Vordergrund, die Verschuldung nicht weiter ansteigen zu lassen und trotzdem die getätigten Investitionen der vergangenen Jahre abwickeln zu können. Dies bedingt zusätzliche Abschreibungen. Der Gemeinderat will damit für die anstehenden Investitionen wie die geplante Mehrzweckhalle und die 3. Etappe der Kernerneuerung gerüstet sein. Er schlägt deshalb eine minimale Erhöhung des Steuerfusses um 3 auf 98 Prozent einer Einheit vor. Der budgetierte Aufwandüberschuss der Rechnung 2021 beträgt trotzdem knapp 4,6 Mio. Franken.

Vorausschauen statt Nachbessern

Im Vorstand der CVP wurde die geplante Steuererhöhung kontrovers diskutiert. Trotz einzelner Voten für Beibehaltung unterstützt der Vorstand der CVP den Gemeinderat. Dieser hatte immer wieder darauf hingewiesen, dass in absehbarer Zeit eine Anpassung des Steuerfusses unumgänglich sein würde. Mit Blick auf die anstehenden grossen Investitionen und die nicht wegzuredende Verschuldung ist die Anpassung im Sinne einer vorausschauenden Politik sinnvoll. Man darf die Schulden nicht zu sehr vor sich herschieben und sie den künftigen Generationen überlassen. Das Ziel muss ein nachhaltig ausgeglichener Haushalt sein. Die beantragte minimale Anpassung des Steuerfusses ist ein Schritt in die richtige Richtung.

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